Muttersprachliche Interferenzen

Sprache kann manchmal auch ein bisschen weh tun. Dann etwa, wenn Sprachstrukturen der Muttersprache auf Fremdsprachen übertragen werden. Sie kennen das sicher, wenn etwa das englische „th“ durch das im Deutschen ein bisschen ähnlich klingende „s“ ersetzt und das „thing“ plötzlich zum „sing“ wird. Besonders komisch wird es dann, wenn bei Neo-Anglizismen die Auslautverhärtung angewandt wird – die gibt es im Englischen nämlich nicht. (Zur Erklärung: Weiche Konsonanten am Ende eines Wortes werden hart ausgesprochen, also Rad klingt zum Beispiel gleich wie Rat.) Resultat ist, dass dann etwa beim „perfekten Dinner“ auf Vox (jeden Montag um 19 Uhr) der Begriff Fingerfood mitunter plötzlich eine schlüpfrige Komponente in sich trägt.

Zur Verbesserung Ihrer Englischkenntnisse trägt diese Sendung also vermutlich eher nicht bei. Da bietet sich eher ein Besuch im International Theatre Vienna (9, Porzellang. 8; 19.30 Uhr) an, wo „An Inspector calls“ zu sehen ist. Aber was nützt die beste Aussprache, wenn man schlicht und einfach kein Wort versteht? Zu sehen etwa derzeit im Kinofilm Babel (www.babel-derfilm.de), in dem fehlende Sprachkenntnisse zum regelrechten Drama werden, aber auch im Web unter www.hiclip.de/view?video.php?viewkey=ec0a378394 003c96da59, wo Komiker Tom Greene einen spanischen Matrosen interviewt, der jede Frage brav grinsend mit „Yes“ quittiert. Nun, das hat sogar Hermann Leopoldi schon gewusst: Da wär’s halt gut, wenn man Englisch könnt‘.

(„Die Presse“, Print-Ausgabe, 25.01.2007)

 

Kampf dem Klingelton

Im Ranking der unbeliebtesten Zeitgenossen hat eine Spezies längst die Pole Position: Der Klingeltonausprobierer. Nun ist der Klingelton an sich schon ein Ärgernis, egal ob „In der Halle des Bergkönigs“ aus Edvard Griegs Peer Gynt Suite oder Crazy Frog & Co. Doch solange er im höchstpersönlichen Bereich seinen Dienst versieht, soll es so sein. Doch was soll man von Menschen halten, die einen ganzen U-Bahn-Waggon in einen rollenden Klingeltonwerbespot verwandeln? Vielleicht sollten wir diesen akustischen Umweltverschmutzern ja einen Aufenthalt im Kloster Pernegg (www.klosterpernegg.at) schenken, wo sie unter dem Motto „Die Entdeckung der Stille“ ein paar Tage Einkehr halten können. Selbiger Urlaub sei auch allen Arbeitskollegen ans Herz gelegt, die vom Platz verschwinden, ihr Handy jedoch liegen lassen, das sich alle paar Minuten lautstark meldet.

Weniger radikal, aber durchaus effizient ist die Methode, Mobiltelefone auf Vibra Call umzustellen. Hier bemerkt lediglich der Angerufene, dass jemand seine Stimme hören möchte. Ein weiterer Vorteil: Man kann den Anrufer zappeln lassen oder ignorieren, ohne dass die Umgebung gleich vorwurfsvolle Blicke nach dem Nichtabheber schweifen lässt. Ideal in jenen Situationen, in denen man keine Hand frei hat oder Telefonieren unpassend ist. In „Beichtstühle im Spätbarock“ zum Beispiel, einer Veranstaltung am Institut für Kunstgeschichte (9, Garnisong. 13, 18.15 Uhr). Hier könnten Sie das ja selbst einmal testen – und in der U-Bahn dann bitte gleich beibehalten.

(„Die Presse“, Print-Ausgabe, 17.01.2007)

Gut Ding braucht Langeweile

Wenn im Zusammenhang mit einer Spendenaktion für Opfer der Tsunami-Katastrophe von einer „Welle der Hilfsbereitschaft“ gesprochen wird, ist das eigentlich nicht wirklich lustig. Wenn allerdings vom eingefleischten Vegetarier die Rede ist oder vom militanten Pazifisten, dann hat das doch einen gewissen komödiantischen Aspekt. Denn im Grunde lieben wir ja das Verdrehte und Wirre – und davon möglichst gleich eine geballte Ladung. Eine solche, an der sich Feinspitze der Stilblüte erfreuen dürften, steht unter dem Titel „Der Wurm ist drin“ unter www.the-treehouse.org/vororterocker zum Download im Web. Hier werden Sprichwörter musikalisch durch den Fleischwolf gedreht, vom „Platzhirsch im Karpfenteich“ über das „dritte Rad am Steuer“ bis zum Klassiker „gut Ding braucht Langeweile“ – das alles eingepackt in netten Gitarrenrock und noch dazu kostenlos. Daumen hoch!

Wer sich lieber literarischen Stilblüten widmet, sollte sich den dritten Band von Bastian Sicks „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“ zu Gemüte führen. Der Sprachpolizist liefert wie gewohnt skurrile Fehlleistungen der deutschen Sprache, unter anderem widmet er sich diesmal den Namen von Friseursalons – von „Kopfgärtner“ bis zu „My Hair Lady“. Mit GMBHaar (www.gmbhaar.at) hat es sogar ein Salon aus Wien in das Kompendium des sprachlich fragwürdigen Einfallsreichtums geschafft. Aber das wird die Betreiber vermutlich gar nicht stören, denn wer den Schaden hat, kommt bekanntlich selten allein. Oder so.

(„Die Presse“, Print-Ausgabe, 09.01.2007)

Gott speichert die Königin

„Sie Dose!“ Vermutlich würden Sie etwas irritiert reagieren, würde Sie jemand auf diese Weise ansprechen. Dass es sich dabei um einen Werbeslogan für eine Kamera handeln könnte und im Original „You can“ lautet, ist da gar nicht so leicht zu eruieren. Vermutlich würden Sie sich auch wundern, wenn auf Ihrem Mobiltelefon der Slogan „Anschließende Leute“ (Connecting People) aufscheint. Oder können Sie sich vorstellen, dass die britische Königin zu einem Empfang in den „Kompensationsschinkenpalast“ (Buckingham Palace) bittet? Erraten, es geht um automatisierte Übersetzungen, wie sie im Internet häufig anzutreffen sind. Per Mail ohnehin weit verbreitet, gibt es nun auch ein gedrucktes Kompendium absurder Übersetzungskunst: „Gott speichert die Königin“ (Hoffmann & Campe, 7,20 €) – richtig erkannt, die britische Nationalhymne – von Ute Brammertz vereint Stilblüten aus Musik, Film und Sprichwörtern in einem Buch, das sich hervorragend zur schnellen Lektüre zwischendurch, etwa am Abort, eignet.

Man glaubt gar nicht, welch kreative Energie man aus Filmtiteln wie „Das Felsige Grausigkeit-Abbildung Erscheinen“ (The Rocky Horror Picture Show) beziehen kann. Und selbst vor Shakespeare kapitulieren Übersetzungsmaschinen: „Der erste Teil von King Henry dem Viertel“, noch Fragen? Aber Vorsicht, lassen Sie solche Blödheiten nicht zu stark in Ihre Alltagssprache einfließen. Man glaubt gar nicht, wie schnell man sich das angewöhnt. Gut, das war’s für heute, thank you very many.

(„Die Presse“, Print-Ausgabe, 02.01.2007)

Scheußliche Geschenke

Schenken heißt, einem anderen das geben, was man selber behalten möchte. Dieser grundsätzlich gut gemeinte Ratschlag von Selma Lagerlöf hat nur einen Schönheitsfehler: Oft sind die Geschmäcker von Schenker und Beschenktem nicht wirklich kompatibel. Resultate sind karierte Strickpullis, Tränen und beleidigte Verwandtschaft. Nun haben Sie diesen Teil ja schon hinter sich gebracht, Tipps zur richtigen Bewältigung kommen also zu spät. Doch bleibt noch die Möglichkeit, zumindest beim Umtausch eine glücklichere Hand zu beweisen. Haben Sie zum Beispiel schon einen Kalender für 2007? Der „Wiener Abreißkalender“ (Bibliothek der Provinz, ISBN 978-3-85252-77961) empfiehlt sich für jene, die wissen möchten, was denn früher stand, wo heute Paläste aus Glas und Beton in den Himmel ragen. Altes und neues Stadtbild werden auf einem Kalenderblatt gegenübergestellt, der Betrachter kann entscheiden, ob klassisch oder modern besser wirkt.

Praktisch ist auch der „Survival Kalender 2007“ (Heye, ISBN 978-3831826728), der als Begleiter durch das Jahr und extreme Gefahrensituationen dient. Neben Fragen wie „Wie man es überlebt, neben jemandem aufzuwachen, dessen Namen man vergessen hat“ oder „Wie man Silvester überlebt, wenn man niemanden zum Küssen hat“ („Küssen Sie ein Haustier!“) findet sich auch der ultimative Tipp, den man spätestens nächstes Jahr zu Weihnachten wieder brauchen kann: „Wie man auf ein scheußliches Geschenk angemessen reagiert“.

(„Die Presse“, Print-Ausgabe, 27.12.2006)

Die Verdauung der Engel

Was ist das für eine Kugel unter dem Engel?

Was ist das für eine Kugel unter dem Engel?

Irgendjemand in Linz muss Humor haben. Nicht anders ist zu erklären, warum sich ein Weihnachtsengel auf der Landstraße ganz entspannt eines leuchtenden Kügelchens entledigt. Könnte natürlich ein Zufall sein. Oder einfach Unvermögen. So wie auch meine selbst fabrizierte Weihnachtsbäckerei eher in die Hose ging: Die finnischen Weihnachtssterne mit Pflaumenmarmelade haben frappante Ähnlichkeiten mit einem Mutterkreuz und die Most-Kekse und Vanillekipferl nach Rezepten aus „Prato. Die gute alte Küche“ (Pichler Verlag) entpuppen sich als hart wie Krupp-Stahl. Dass die Weihnachtskekse damit unfreiwillige Boten einer ideologischen Neuausrichtung von Weihnachten hin zum Julfest sein könnten, will ich mir dann aber lieber doch nicht nachsagen lassen.

Genauso wenig lasse ich mir nachsagen, dass ich etwas gegen Weihnachten habe – jetzt, wo schließlich jeder darüber raunzt. Nein, nein, das ist schon in Ordnung, dass jeder zweite Vorgarten beleuchtet ist wie die Landebahn fürs Christkind. Das ist schon ok, dass ich in der voll besetzten U-Bahn an einem Fichtenzweig knabbern darf. Und dass irgendwo zwischen Tür und Angel lautstark die Besinnlichkeit beschworen wird, können auch nur Zyniker falsch verstehen.

Also, genießen Sie die letzten Tage vor dem Fest, etwa bei der „Supernacht der Weihnachtsstars“ im Rabenhof (3, Rabeng. 3) mit Maurer, Votava, Haipl & Co. Denn hier wird das Weihnachtsfest äußerst originell mit Bud Spencer und Terence Hill verknüpft. Ja, auch irgendjemand in Wien dürfte Humor haben.

(„Die Presse“, Print-Ausgabe, 20.12.2006)

Rettet den Filterkaffee

Es gab einmal eine Zeit, da war die Kaffeezubereitung noch ein bewusster Akt. Wasser in den Tank, Filter in die Maschine, Kaffee in den Filter, Wasser heiß machen und über den Kaffee rinnen lassen. Das gibt es heute kaum mehr. Nein, längst haben die Maschinen das Kommando übernommen. Der Kaffee kommt bei den hochgezüchteten Espresso-Leviathanen auf Knopfdruck, aus dem feinsinnigen Ritual (vergleichbar mit dem Befüllen einer Wasserpfeife) ist ein technisierter Akt der Gewohnheit (vergleichbar mit dem Rauchen einer Zigarette) geworden. Und zu allem Überfluss terrorisieren uns diese Espressoautomaten auch noch mit Befehlen, was wir zu tun haben – untermalt von piepsenden Warnungen (oder warnenden Piepsen).

„Wasser nachfüllen“ piepst es da, danach „Kaffee nachfüllen“ und „Entkalken“ pfeift es hinterher. Der genervte Nutzer sehnt in solchen Momenten nur noch die Befehlskette „Maschine hochheben – Fenster öffnen – Espressomaschine winke winke“ herbei. Auf diese Art ein Problem elegant beseitigt, kann man sich dann ja der Entspannung hingeben. Etwa bei der Führung „Vom Hawelka zum Demel“ (Tourismusinformation Albertinaplatz, 1010 Wien, 14 Uhr) oder bei der Ausstellung „Kapuziner, Einspänner, Schalerl Gold. Zur Geschichte der Wiener Kaffeehäuser“ im Stadt- und Landesarchiv (Guglg. 4, 1110 Wien). Und am Abend widmen wir uns gemütlich der thermischen Extraktion und Filtration gemahlener Kaffeebohnen – ganz ohne Fiepsen. Rettet den Filterkaffee!

(„Die Presse“, Print-Ausgabe, 13.12.2006)

Ich lass dir den Kochtopf. . .

Frauenfeindlichkeit scheint in einigen Musikstilen ja fast systemimmanent zu sein. Man denke an Gangsta Rap, wo kaum geschürzte Damen zwischen Autos herumtollen, während ein Rapper sein testosterongetränktes Frauenbild in die Welt hinausposaunt. Oder wir erinnern uns an „Pleasure Slave“ von Manowar, die bei ihren Konzerten gerne Damen aus dem Publikum auf die Bühne holen, um ihnen ihre Wertschätzung zu erweisen – nachdem sie vor der grölenden Meute ihre Brüste entblößt haben. Aber, liebe Sittenwächter, es gibt auch auf den ersten Blick weniger verdächtige Künstler, die bei so mancher Frau die Grausbirnen wachsen lassen – wenn auch die Ausbeutung etwas anders aussieht.

Denken wir zum Beispiel an Peter Alexander: „Ich lass dir den Kochtopf, lass du mir mein Bier“ ist ein Paradebeispiel für ein Frauenbild, das heute maximal zum Schmunzeln verleitet. Aber zugegeben, das mag in den Siebziger Jahren noch opportun gewesen sein. Oder wir nehmen uns einmal Horst Chmela zur Brust. „Mama bring a Bier, sonst kriegst die gelbe Kartn“ heißt eines seiner Lieder, bei dem die Schenkel nur so geklopft werden. Über die Texte der „Hinichen“, die heute im Planet Music (20, Adalbert Stifter Str. 73; 20 Uhr) auftreten, wollen wir erst gar keine Worte verlieren. Da bietet sich eher ein Besuch im Institut für Wissenschaft und Kunst (9, Bergg. 17; 18.30 Uhr) an, wo es heute um „Geschlechterritualisierung in Spielfilmen mit Wissenschaftsthemen“ geht. Obwohl, so sexy klingt das dann auch wieder nicht. . .

(„Die Presse“, Print-Ausgabe, 06.12.2006)

Darum musste KHG Haare lassen

Zuletzt wurde an dieser Stelle immer wieder Pe ter Westenthaler wegen seiner Frisur geprügelt. Nun, das war zwar berechtigt, doch blieb dabei des Finanzministers Mähne völlig außer Acht. Dabei würde man doch gerade Karl-Heinz Grasser jederzeit einen Posten als Generalsekretär der Bad Hair-Foundation zutrauen. Doch siehe da, plötzlich dürfte der feinsinnige politische Stratege bemerkt haben, dass selbst Jon Bon Jovi seit Ende der 90er keine derartige Tolle mehr öffentlich ausführt, und erschien plötzlich mit strengem Seitenscheitel über der Denkerstirn beim Banken-Untersuchungsausschuss.

Was war geschehen? Vermutlich hat KHG plötzlich bemerkt, dass sein Friseur ein Scharlatan sein muss, der lediglich ein paar Mal mit der Schere durch die Luft schnippelte und dann vollmundig appellierte: „Ich ersuche Sie ganz dringend, sich frisiert zu fühlen.“ Oder aber er hatte gar keinen Coiffeur auf der Payroll, sondern ließ einfach seinen Pressesprecher an die Frisette – natürlich in dessen Freizeit, als Freundschaftsdienst. Auf platte Meldungen wie „Wer solche Freunde hat . . .“ wollen wir uns jetzt gar nicht einlassen. Vielmehr sollten wir überlegen, wie KHG seinen Stilwechsel finanzieren konnte. Geht der Schluss, dass ein Seitenscheitel im Zeugenstand zu mehr Glaubwürdigkeit verhilft, auf die Dienste einer externen Beraterfirma zurück? Oder wurde gar ein Verein zur Förderung menschenwürdiger Frisuren ins Leben gerufen? Wie auch immer, einen Titel wird KHG wohl weiter innehaben: Minister des schönen Äußeren.

(„Die Presse“, Print-Ausgabe, 29.11.2006)

Raucher sind arme Schweine

Raucher sind arme Schweine, denn sie sind vom Aussterben bedroht. Schuld daran sind weniger jene, die ob ihrer rußgeschwärzten Bronchien plötzlich unvermittelt umkippen. Nein, die Verantwortung dafür tragen andere, nämlich jene, die hemmungslos gegen die rauchenden Ratenselbstmörder zu Felde ziehen. Da wären zum einen die Amerikaner: „Brandon, ich bin enttäuscht von dir“, hört man etwa von entsetzten Eltern in rührseligen Nachmittags-Sitcoms, wenn der Teenie-Sohn am Dachboden mit seiner ersten Zigarette erwischt wurde. Da wären zum anderen profilierungssüchtige Gesundheitspolitiker, die mit Verboten dem Aussterben einer ganzen Gattung Vorschub leisten. Und dann wären da auch noch Greenpeace, WWF und sonstige Organisationen, die sonst jedesmal wild zu toben beginnen, wenn irgendwo im hintersten Tadschikistan die Population einer Nebenart der syrischen Wüstenspringmaus unter zweihundert Exemplare fällt. Hallo, die Raucher sind tatsächlich in ihrer Existenz bedroht, wo bleibt Euer Aufschrei?

Wohin das führen kann, haben wir ja schon bei den Atomtests gesehen. Als die Spezies am Mururoa Atoll in den letzten Todeszuckungen lag, blieb der Protest aus. Tatsächlich konnte seit 1998 kein einziger Atomtest mehr von den Kameras internationaler Fernsehteams eingefangen werden, lediglich ein engagierter Nordkoreaner sorgte für ein kurzes Aufblitzen. Wollen wir, dass es den Rauchern ebenso ergeht? Denn, auch wenn sie nerven, sie würden uns ja doch abgehen.

(„Die Presse“, Print-Ausgabe, 25.11.2006)